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Der perfekte Espresso

Mittlerweile können schon viele Gastronomen und Cafes in Deutschland einen guten Espresso zubereiten, der genießbar ist und schmeckt. Wer aber gerne den perfekten Espresso möchte, sollte ein paar Tricks bei der Zubereitung beachten, damit der Espresso nachher nicht sauer, bitter oder die Crema zu hell ist.
Zuallerst verwenden Sie Espressobohnen die Ihnen schmecken. Hört sich zwar zunächst logisch an, sollte aber unbedingt beachtet werden. Der Espresso kann zwar perfekt zubereitet werden, wenn aber die Bohnensorte und -mischung nicht meinen Geschmack trifft, dann nützt die beste Zuberitung nichts. Um die Bohne seiner Wahl zu finden sollte man es einfach mit einem Probierpaket versuchen. Wir bieten in unserem Shop zu diesem Zweck ein günstiges Probierpaket für Espresso an. Dies zu wählen ist eine Option man kann aber auch, falls vorhanden, den lokalen Kaffeeröster seines Vertrauens aufsuchen.
Aber was ist eigentlich perfekt und was versteht der geschulte Barista darunter:

  • Die Menge eines Espresso sollte ca. 25-30 mL betragen
  • Die Durchlaufzeit für diese Menge sollte bei der Extraktion etwa 25 Sekunden dauern
  • Die Crema sollte eine haselnussbraune Farbe besitzen und fest sein (nehmen Sie Zucker zum Espresso, sollte sich die Crema nach der Zuckerzugabe wieder schließen)
  • Benutzen Sie für perfekten Espresso nur frisch gemahlene Espressobohnen (ein guter Espresso braucht auch eine gute Kaffeemühle)
  • Für einen einzelnen Espresso beträgt die verwendete Kaffeepulvermenge zwischen 7 und 9g
  • Die Wassertemperatur Ihrer Espressomaschine sollte ca. 90°C betragen. Allerdings kann diese je nach Bohnensorte und Geschmack etwas variieren

Die Fehler bei der Espressozubereitung:

Helle Crema mit großen Blasen, wenig Geschmack und Aroma (unterextrahierter Espresso):

  • der Mahlgrad war zu grob oder es wurde zu wenig getampert
  • zu geringe Kaffeemenge
  • das Wasser für die Extraktion war zu kalt
  • alter Kaffee bzw. Espresso

Zu dunkle Crema, die sich schnell aufllöst (überextrahierter Espresso):

  • der Mahlgrad war zu fein oder es wurde zu stark getampert
  • zu viel an Kaffeepulver
  • zu heißes Wasser
  • alter Kaffee bzw. Espresso

Bitterer Espresso:

  • die Wassertemperatur (Brühtemperatur) ist zu hoch der Kaffee verbrennt, dies kann auch passieren, wenn der Siebträger zu lange in der Espressomaschine eingespannt ist oder bei zu viel Kaffeemehl im Siebträger das Kaffeepulver am Duschensieb „verbrennt“
  • der Mahlgrad ist zu fein

Saurer Espresso:

  • zu niedrige Brühtemperatur
  • alter Kaffee oder Espresso
  • zu helle oder zu schnelle Röstung der Kaffeebohnen

Es sei auch nochmals erwähnt, dass der Mahlgrads für jede frische Espressosorte neu eingestellt werden muss. Dies ist auch bei den besten Baristas so. Diese benötigen für eine neue Kaffeesorte auch ein paar „Probeshots“. Auch ist es durchaus möglich, dass der Mahlgrad, sollten die Bohnen länger in der Mühle sein, etwas angepasst werden muss.

Und wenn dann alles passt, dann sieht Ihr Espresso so aus.
Tipps zum perfekten Espresso

Wir wünschen viel Erfolg und gutes Gelingen!

 

 

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