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Wenn nachher der Espresso schmeckt, ist es eigentlich egal, welche Tamperform verwendet wurde. Die einen schwören auf Ihren konvexen Tamper, andere arbeiten lieber mit der planen Form.
Wo aber ist der eigentliche Unterschied zwischen einem planen und einem konvexen Tamper. Treffend beschrieben hat mal ein Bekannter von mir die konvexe Form. Originalzitat: „Konvex = Buckel wie ne Hex“, übersetzt ins Hochdeutsch bedeutet das soviel wie „Konvex = gewölbter Rücken wie bei einer Hexe“ :).
Der Vorteil des konvexen Tampers. Beim Pressen oder Drücken wird durch die leicht gewölbte Form des Tampers dem Kaffeemehl ebenfalls eine leichte Wölbung hinzugefügt. Das Duschsieb (die Stelle bei der das Wasser die Espressomaschine verlässt) hat auch eine leichte Wölbung, genau spiegelverkehrt, wie das zuvor gespresst Kaffeemehl. Dies hat zur Folge, dass sich das Kaffeemehl dem Duschsieb optimal anpassen kann. Ein typischer Vertreter der konvexen Tamper ist der Tamping Tom, ECM hingegen bietet ihre Tamper in beiden Formen, also plan und konvex.
Der plane Tamper ist ganz glatt und eben gearbeitet und besitzt diese Wölbung nicht. Es wäre aber vermessen zu sagen, dass nur mit einem konvexen Tamper ein optimler Espresso gelingt. Dafür sind noch viele andere Faktoren, wie Mahlgrad, Espresso, Maschine und nicht zuletzt auch der „Bediener“ vor der Maschine verantwortlich.
Wichtig ist vor allem die passende Größe des Tampers. Eine Standardgröße sind dabei 58mm, und je nach exakter Herstellung ist dann im Espressosieb nur sehr wenig Spielraum an den Seitenwänden.
Viele setzen aber auch auf die Optik und wünschen einen formschönen Espressotamper in ihrer Kaffeecke. Dabei sind den Wünschen kaum Grenzen gesetzt, reicht die Auswahl doch von kompletten Vollmetalltampern bis hin zu Tampern mit Griffen aus edlen Hölzern wie Kirsche, Olive oder Birke.

Wünsche immer den richtigen Druck und gutes gelingen!

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