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Wo liegt der Unterschied bei Espressobohnen und Kaffeebohnen? Irrtümlicherweise wird oft davon ausgegangen, dass es sich bei Espressobohnen um die Sorte Robusta und bei Kaffeebohnen um die Sorte Arabica handelt. Dies ist aber nicht richtig. Es gibt für Espresso und Kaffee die unterschiedlichsten Mischungsverhältnisse. So kann ein Espresso sowohl aus 100% Arabicabohnen, als auch aus Teilen oder gar zu 100% aus Robustabohnen bestehen. Generell kann gesagt werden, dass Espresso- oder Kaffeesorten mit einem höheren Anteil an Arabicabohnen den eher milderen, aromatischeren Kaffee abgeben, hingegen die Robustabohnen dem Kaffee einen etwas erdigen, kräftigeren Geschmack geben. Dies ist aber nur eine sehr pauschale Aussage. Beim Kaffee ist es, ähnlich wie beim Wein, stark abhängig davon, wo der Kaffee angebaut wurde (Anbauhöhe, Lage und Bodenbeschaffenheit), als auch von der Sorte. Auch bei den Sorten gibt es unterschiedliche Unterarten, die wiederum ihren ganz eigenen Geschmack ausbilden.
Woran liegt nun aber der eigentliche Unterschied zwischen Kaffeebohnen und Espressobohnen, wenn es nicht an den Bohnen selber liegt? Schlicht und einfach die Röstung macht es aus. Espressobohnen werden deutlich länger geröstet als Kaffeebohnen. Die anfänglich hellgrüne Rohkaffeebohne nimmt im Laufe der Röstung langsam Farbe an. Beginnend mit einem ganz hellen Braun, verfärbt sie sich während des Röstprozesses immer dunkler. Je nachdem an welcher Stelle der Röstmeister diesen Vorgang abbricht, erhält man Kaffee- oder Espressobohnen. Jetzt kann sich natürlich jeder leicht vorstellen, dass dieser Vorgang fließend ist, d.h. schon ein oder zwei Minuten länger rösten geben dem Kaffee ganz andere Aromen. Müssten dann nicht alle Kaffees gleich schmecken, wenn man sie gleich lange röstet? Nein, denn hier kommen wieder die Sorten (Arabica und Robusta) ins Spiel, die wiederum für die unterschiedlichen Geschmacksnuancen in Ihrem Kaffee sorgen.
Sollten Sie schon einmal Kaffee- bzw. Espressobohnen gesehen haben, die sehr ölig und glänzend sind, liegt das daran, dass die Kaffeebohne einen hohen Anteil an Ölen besitzt. Bricht man den Röstvorgang vor diesem Zeitpunkt ab, entstehen dunkle Espressobohnen mit einer matten Oberfläche, wird nur ein wenig länger geröstet, treten hingegen diese Öle an der Oberfläche heraus. Die Kaffeebohnen sehen dann entsprechend ölig und schön glänzend aus.
Welcher Kaffeetyp Sie sind und welche Bohnen Ihnen besser schmecken, das müssen Sie für sich entscheiden. Wir laden Sie gerne ein, unsere verschiedenen Kaffee- und Espressobohnen zu testen und zu probieren. Sicher haben wir auch für Sie das richtige Böhnchen dabei. Und sollten Sie noch unsicher sein, welcher Kaffee für Sie am besten ist, fragen Sie uns einfach, wir helfen gerne weiter.
An dieser Stelle möchten wir Ihnen noch zwei Empfehlungen für Kaffees geben, die Sie sowohl im Vollautomaten, als auch in der Siebträgermaschine verwenden können:
Ein mehrfach prämierter und ausgezeichneter Kaffee ist der Espresso Bendinelli Gourmet, geröstet aus 100% Arabicabohnen. Ein wunderbar aromatischer und fruchtiger Kaffee, mit einer feinen, angenehmen Säure.
Wer lieber einen etwas kräftigeren, mittleren Kaffee bevorzugt, dem möchte ich den Caffe Roen Costa Del Sol empfehlen. Ein Kaffee mit viel Crema und trotzdem samtig weich.

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